Umweltmediation bewegt sich im Spannungsfeld von Projektvorhaben, die umweltrechtlichen Bestimmungen unterliegen und oftmals grosse Auswirkungen auf die Umwelt haben (Emissionen, Lärm, Ressourcenverbrauch, Naturschutz etc.). Konflikte zwischen den Beteiligten können eskalieren, so dass direkte Verhandlungen nicht mehr möglich sind und der Streit erst vor Gericht entschieden wird. In vielen Fällen ist der Ausgang des Verfahrens völlig offen. In solch verhärteten Situationen klären wir in einem vorgängigen «process providing» Chancen und Risiken einer Mediation.
In der Mediation werden zerstrittene Parteien wieder an den Verhandlungstisch gebracht. Sie lernen mit Hilfe eines unabhängigen Mediators oder einer Mediatorin die Interessen der Gegenpartei – und ihre eigenen – kennen und respektieren, erarbeiten gemeinsam Lösungsvorschläge und entscheiden selbst über deren Realisation. Oft gibt es verblüffende neue Wege, von denen beide Seiten profitieren. Langfristig wird in der Mediation die Beziehung zwischen den Parteien verbessert und gefestigt. Sie ist zudem weit günstiger als ein langwieriges Gerichtsverfahren.
Mit dem vom Schweizerischen Dachverband für Mediation anerkannten und erfahrenen Andreas Schneider und Benjamin Szemkus haben wir zwei Mediatoren in unserem Team. Beide vermitteln in Umweltkonflikten zwischen Wirtschaft, Staat, Politik und Verbänden.