Im Nachhinein wissen es alle besser. Aber Entscheide müssen im Voraus gefällt werden – auch wenn die Daten nur teilweise vorliegen oder noch unsicher sind. Um trotzdem eine solide Entscheidungsbasis zu haben, ist es notwendig, Chancen und Risiken im Vorfeld genau abzuklären.
Die Monte-Carlo-Methode setzt hier an. Sie erlaubt es in einer Systemmodellierung anhand von Annahmen und Schätzungen zu berechnen, wie variabel die Ergebnisse eines Entscheids sein können. Damit kann das Risiko eines Projekts oder eines Systems quantifiziert werden. Die Monte-Carlo-Methode eignet sich auch für Sensivitätsanalysen und die Berechnung von Vertrauensgrenzen. Sie wird z.B. auch in Ökobilanzen verwendet, um die Signifikanz der Ergebnisse zu bestimmen.